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Austausch Als Instrument Der Internationalen Zusammenarbeit – Vier Jahrzehnte Parlamentarisches Patenschafts-Programm Für Junge Berufstätige

Austausch als Instrument der Internationalen Zusammenarbeit – Vier Jahrzehnte Parlamentarisches Patenschafts-Programm für junge Berufstätige

Virtuelle Diskussionsveranstaltung zum Ausklang des GIZ-Engagements im PPP für junge Berufstätige am 13.12.2021

In Zeiten, in denen der internationale Zusammenhalt schwindet, sind die Möglichkeiten und Potenziale von Austauschprogrammen aktueller denn je. 1983 beauftragte der Deutsche Bundestag die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erstmals mit der Durchführung des „Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige“. Seitdem hat das PPP als transatlantischer Brückenbauer zwischen Politik und Gesellschaft fast 40 Jahre dazu beigetragen, Grenzen in den Köpfen junger Menschen abzu-bauen, und ihre Sichtweisen nachhaltig beeinflusst.

Anlässlich des Endes des langjährigen Auftragsverhältnisses lud die GIZ zu einer Diskussionsveranstaltung mit Experten aus Politik und Wissenschaft sowie ehemaligen Teilnehmer*innen des Berufstätigen-PPPs ein, um diese vier Jahrzehnte mit viel PPP-Geschichte/n Revue passieren lassen. Angeregt durch die erzählten Erfahrungen wurde darüber hinaus die Bedeutung von „Austausch“ als wirksamem Instrument der internationalen Zusammenarbeit erörtert.

Der unterschiedliche Hintergrund der Gäste und die vielen persönlichen Geschichten vor allem der PPP-Alumni sorgten für eine intensive, in jedem Fall aber außerordentlich abwechslungsreiche und interessante Diskussion. Dabei setzten die Schilderungen von MdB Anna Lührmann aus ihrer Zeit als PPP-Teilnehmerin direkt am Anfang ein Zeichen für den offenen, persönlichen Charakter der Veranstaltung. (Obwohl sie aufgrund ihrer Berufung zur Staatsministerin im Auswärtigen Amt ihre Teilnahme kurzfristig absagen musste, hatte Anna Lührmann es sich nicht nehmen lassen, für die Veranstaltung einen virtuellen Beitrag zu schicken!) Schilderungen ehemaliger Teilnehmer*innen über ihr Erleben von historischen und programmbezogenen Meilensteinen dieser 4 Deckaden (u.a. Mauerfall, Wiedervereinigung, 9/11, #SavePPP) wurden ergänzt und eingeordnet durch Beiträge der anwesenden bzw. zugeschalteten Expert*innen.

Den roten Faden der Veranstaltung bildete die Frage nach der Bedeutung von „Austausch“ – nicht nur rückblickend, sondern auch in heutiger Zeit. Dabei waren sich alle Diskutanten einig, dass Austausch sowohl hinsichtlich seiner persönlichkeitsbildenden Wirkungen als auch als politisches und zivilgesellschaftliches Instrument unersetzbar sei. Neue digitale Technologien böten hier sogar ergänzende (nicht (!) ersetzende) Möglichkeiten, Austauschprogramme zu intensivieren – und dies in Zukunft auch mit bisher unterrepräsentierten Zielgruppen und Ländern. Diese neuen Möglichkeiten zu nutzen, sei eine gesellschaftliche und politische Aufgabe!

Wer die Diskussionsrunde versäumte (oder noch mal nachvollziehen möchte), hat im Folgenden die Möglichkeit, die verschiedenen Teile der spannenden ca. 100 Minuten des PPP-Abschlussevents selbst nachzuvollziehen. Viel Spaß!

Autor: Theo Fuß, Projektleiter PPP für junge Berufstätige

Virtuelle Diskussionsveranstaltung zum Ausklang des GIZ-Engagements im PPP für junge Berufstätige am 13.12.2021

Teil 1: Geschichte und Geschichten aus 4 Jahrzehnten PPP für junge Berufstätige

Teil 2: Wirkungen und Einflüsse des PPP auf seine Teilnehmer*innen

Teil 3: Austausch als Instrument der Internationalen Beziehungen – Potentiale und Blick in die Zukunft

Teil 4: Würdigung, Alumni-Reflektionen zum PPP

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