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Ende Gut – Alles Gut?! – Das 36. PPP Für Junge Berufstätige Findet Seinen (seminaristischen) Abschluss

Ende gut – Alles gut?! – Das 36. PPP für junge Berufstätige findet seinen (seminaristischen) Abschluss

Von null auf hundert aus seinem Umfeld gerissen… Die Ausreise und die Zeit danach waren wie ein Schlag ins Gesicht – wird es besser? Ich hoffe…“ „…wie ein schlimmer Albtraum – aus einem sorgenfreien Leben rausgerissen und ins alte Leben voller Ungewissheiten und Unsicherheiten wieder ausgespuckt. ABER: Life goes on und ich bin dankbar für die besten 7,5 Monate meines Lebens – ohne das PPP hätte ich diese Erfahrung nie machen können.“

Drei Zitate von über 70 Teilnehmer*innen des 36. Parlamentarischen Patenschafts-Programms für junge Berufstätige, die die aufgewühlte emotionale Gefühlswelt widerspiegeln, mit denen sie auf den plötzlichen coronabedingten Abbruch ihres eigentlich auf 12 Monate angelegten Programmaufenthaltes in den USA zurückblicken. Das ungeplante Ende ihres USA-Jahres im März 2020 und der Umgang damit in den 8 Monaten danach war eines von mehreren Schwerpunktthemen, die im Rahmen von drei 1,5-tägigen Nachbereitungsseminaren von den Stipendiaten des 36. PPPs intensiv reflektiert wurden – und dies erstmalig in virtueller Form an verschiedenen Wochenenden im November 2020.

Nachdem die ursprünglich in Präsenzform geplante Seminarreihe coronabedingt mehrfach verschoben werden musste, war nur ein digitales Format geblieben, um die wichtige Aufarbeitung der Programmerfahrungen und den formalen „Schlussakt“ des Programmjahres durchführen zu können. Wie sich erfreulicherweise schnell zeigte, tat die Virtualität des Seminars der Intensität und auch der Intimität des Gedankenaustauschs und der Diskussion um die vielfältigen Erfahrungen bei der Teilhabe am amerikanischen Alltagsleben, dem Collegestudium und in der Arbeitswelt amerikanischer Unternehmen keinen Abbruch – eher im Gegenteil. Denn deutlich spürbar war, dass die Teilnehmer*innen nach 8 Monaten ihren USA-Aufenthalt und die Umstände ihres Abbruchs mit gereiftem Blick und sehr reflektiert-differenziert wahrnahmen. Dies zeigte sich nicht nur in den jeweils 4 Seminarmodulen, sondern auch bei den abendlichen Treffen in der virtuellen Coronabar, in der das feucht-fröhliche Socialising unter der Regie der wieder einmal famosen Teamer (fast) ungeschmälert ausgelebt werden konnte…

Die positive Resonanz aller Teilnehmer*innen und auch der punktuell anwesenden Gäste auf die Seminare war eine schöne Belohnung für die aufwändige Vorbereitung der Seminarreihe; aber auch (erneuter) Nachweis dafür, dass auch virtuelle Seminarformate in der Zukunft des PPP eine Rolle spielen können – nicht als Ersatz aber als wertvolle Ergänzung des Programms.

Autor: Theo Fuß, Projektleiter PPP

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