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Weltentdecker – Chancennutzer – Juniorbotschafter (2)

Weltentdecker – Chancennutzer – Juniorbotschafter (2)

Mit dem PPP für ein Jahr in die USA (Teil 2)

Marcel Maas, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik aus Schleswig-Holstein

Dass der Traum von einem Jahr in den USA mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm für junge Berufstätige für ihn wahrwerden könnte, hätte Marcel Maas aus Schleswig-Holstein nicht geglaubt. Umso glücklicher war der gelernte Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, als er schließlich die Nachricht erhielt, dass einer der 75 Programmplätze in diesem Jahr seiner sein würde. „Ich war sprachlos und habe mich so sehr gefreut wie noch nie“, erinnert sich Marcel. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich die Zusage für das Programm erhalten würde.“

Marcel bei seiner Prüfung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Marcel bei seiner Prüfung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Wenn er in reichlich einem Jahr aus Amerika zurückkehrt, möchte Marcel neben Freunden für’s Leben vor allem deutlich bessere Englisch-Kenntnisse und neue berufliche Perspektiven im Gepäck haben. „Ich erhoffe mir durch die Zeit in den USA, dass sich meine Kenntnisse in der englischen Sprache sehr verbessern werden“, verrät der 20-Jährige. „Außerdem hoffe ich, dass ich durch dieses Jahr den Einstieg in einen internationalen Job bekommen kann, da ich gerne international arbeiten möchte und ich denke, dass das leichter fällt, wenn sich meine Englischkenntnisse verbessern.“ An einen einfachen Start in Sachen Sprache glaubt Marcel allerdings nicht. Vor allem am College und auf dem Arbeitsmarkt erwartet er Herausforderungen bei der Verständigung. „Eine Herausforderung wird denke ich die College-Zeit, da man dort alle Fächer auf Englisch haben wird und wenn man etwas nicht versteht, schnell versuchen muss, das Thema trotzdem verfolgen zu können“, sagt er.

Marcel bei seiner Arbeit in Deutschland

Marcel bei seiner Arbeit in Deutschland

„Ich denke auch, dass die Jobsuche zu einer Herausforderung werden kann, da man als Deutscher nicht sofort sehr gut Englisch sprechen kann und die Firmeninhaber davon eventuell die Einstellung in das Arbeitsverhältnis abhängig machen könnten.“

Wie er seiner Rolle als Juniorbotschafter für Deutschland zu Gast bei einer US-amerikanischen Gastfamilie gerecht werden will, weiß Marcel indes bereits. So plant der Handwerker von der Ostsee-Insel Fehmarn, seinen Hosts ein Kochbuch aus seiner Region mitzubringen, „und eventuell ein zwei Kleinigkeiten, mit denen ich ihnen zeigen kann, wie schön es in meiner Heimat ist, damit sie einen Einblick in mein Leben in Deutschland bekommen können.“

Marcel mit seinem Patenabgeordneten Ingo Gädechens, MdB

Marcel mit seinem Patenabgeordneten Ingo Gädechens, MdB

Während es für Marcel bis zum Abflug am 2. August noch zu entscheiden gilt, wie sein Reisegepäck aussehen wird – „Nachdem ich gepackt habe, kann ich wahrscheinlich 10 Kilogramm irgendwo wieder auspacken, da man denkt, man braucht viel mehr, als man letztendlich wirklich benötigt“ – haben junge Berufstätige in ganz Deutschland im Moment die Gelegenheit, sich für das Parlamentarische Patenschafts-Programm 2017/18 zu bewerben und so ihrem Traum von Amerika ein Stückchen näher zu kommen. Ihnen rät Marcel vor allem, hartnäckig zu bleiben: „Es ist wirklich eine große Chance für jeden, der an diesem Programm teilnehmen darf und deswegen sollte man alles dafür tun, um an dem Programm teilnehmen zu können, egal wie viel Papierkram auszufüllen ist und wie weit man für dieses Jahr in den USA durch Deutschland zu Seminaren fahren muss. Im Endeffekt lohnt es sich, also nur Mut und keine Scheu!“

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