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PPP-Stipendiaten bei der Gedenkfeier zur „Last Border Patrol“

Parlamentarisches Patenschafts-Programm (PPP) für junge Berufstätige

Am 24. April 2015 veranstaltete die Point Alpha Stiftung in Gaisa (Thüringen) eine Feier zum Gedenken an die „Last Border Patrol“ an der deutsch-deutschen Grenze vor 25 Jahren. Die Veranstaltung bildete zugleich den Abschluss eines der Vorbereitungsseminare für die gerade neu ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 32. Parlamentarischen Patenschafts-Programms für junge Berufstätige, das von der GIZ organisiert wird. Zu den Ehrengästen zählten 120 amerikanische Veteranen, die während des Kalten Krieges am Observation Point Alpha stationiert waren.

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Die Ehrengäste während der Flaggenzeremonie.

Geladen waren auch eine Reihe hochrangiger Gäste, darunter Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, US-Botschafter John B. Emerson sowie General Ben Hodges, Kommandierender General der US-Landstreitkräfte in Europa. Nach einer feierlichen Flaggenzeremonie gedachten alle drei aus ihren jeweiligen Blickwinkeln der letzten der vielen Grenzpatrouillen vor 25 Jahren, die das Ende einer Periode markierte, die von der ständigen Angst vor einer sowjetischen Invasion an der „Fulda Gap“, wie die Region um Point Alpha aufgrund ihrer strategischen Lage auch genannt wurde, geprägt war.

Um die Bedeutung dieser prägenden Zeit deutsch-deutscher Geschichte auch an die nächste Generation zu vermitteln, waren die PPP-Teilnehmerinnen und Teilnehmer der GIZ eingeladen, an diesem Tag teilzunehmen. Sie erhielten damit einen anschaulichen Einblick in ihre zukünftige Rolle als transatlantische Juniorbotschafter, die sich mit ihrer Teilnahme am PPP verbindet.

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Drei PPP-Teilnehmer im Gespräch mit einem US-Veteranen.

Die insgesamt 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Anfang August in die USA fliegen, um dort ein Jahr lang in Gastfamilien zu leben, an einem College zu studieren, ein Praktikum zu absolvieren und sich ehrenamtlich zu betätigen. Die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen, die sie hier durch Berichte, eine Ausstellung und zahlreiche Zeitzeugengespräche erleben konnten, ist für ihr USA-Jahr zentral. Der Direktor der Point Alpha Stiftung, Volker Bausch, und die Ehrengäste verwiesen in ihren Ansprachen darauf, wie wichtig es sei, auch an diese weniger bekannten Elemente deutsch-amerikanischer Geschichte zu erinnern und im Bewusstsein der folgenden Generationen zu verankern. In diesem Zusammenhang betonte Botschafter Emerson, dass das Bauen neuer Brücken zwischen jungen Deutschen und jungen Amerikanern für die Zukunft der transatlantischen Gemeinschaft höchste Priorität habe.

 

GIZ – PPP
Mai 2015

 

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