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A Time To Remember – Familiensache

A Time To Remember – Familiensache

Maria Wiesinger, Mechatronikerin, 28. PPP & Barbara Wiesinger, Elektronikerin, 33. PPP  

Mit dem Ende des 35. Jahrgangs des Parlamentarischen Patenschafts-Programms möchten wir einmal innehalten und zurückblicken. Zurückblicken auf 35 Jahre transatlantischen Austausch von jungen Berufstätigen! Diese Artikelserie soll ehemalige Teilnehmende und ihre prägenden Erlebnisse während ihres PPP-Jahres hervorheben und zeigen, inwiefern diese ihr Leben nachdrücklich verändert und beeinflusst haben.

Der heutige Artikel hat gleich zwei Erfahrungsberichte in petto. Hierbei handelt es sich zum einen um Maria Wiesinger, ehemalige Teilnehmerin des 28. PPP und ihre Schwester Barbara, ehemalige Teilnehmerin des 33. PPP. Vom Nürnberger Land ging es für Maria nach Carpentsville, Illinois. Fünf Jahre später führte das PPP Barbara ebenfalls nach Illinois – nach Olney und später nach Lebanon.

Barbara mit Gastschwester und Gasthund

Als erste PPP Teilnehmerin der Familie ging es für Maria 2011 in die USA. Für sie war es das einzige Programm, das die Möglichkeit für junge Berufstätige bot, unterstützt durch eine Organisation ins Ausland zu gehen ohne dabei komplett den beruflichen Hintergrund außer Acht zu lassen. Auf diese Weise konnte sie sich sowohl persönlich als auch beruflich weiterentwickeln. Für Barbara war natürlich die Teilnahme ihrer Schwester ein ausschlagegebender Grund sich für das PPP zu bewerben, wobei sie auch schon zuvor immer an einem Auslandsaufenthalt interessiert war.

Beide Aufenthalte waren einmalig für die Geschwister. Jede machte ihre eigenen Erfahrungen im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Am Ende war es aber schön sich mit jemanden austauschen zu können, die sich ebenfalls in der gleichen Situation befunden hatte und so die Erfahrungen nachvollziehen konnte.

Beide Schwestern sind in den technischen Berufen zuhause. Maria hatte vor ihrem Auslandsaufenthalt eine Ausbildung zur Mechatronikerin in der Industrie abgeschlossen und Barbara eine Ausbildung zur Elektronikerin für Geräte und Systeme. In den USA konnten sie ihre Fähigkeiten in einem internationalen Arbeitsfeld erfolgreich unter Beweis stellen.

Maria und Goofy im Disneyland Kalifornien

Doch nicht nur ihre Arbeit in ihren Berufen, sondern auch ihr ehrenamtliches Engagement hielt die Geschwister auf Trab. Dem Vorurteil nach, dass alle Deutschen Fußball spielen könnten, wurde Barbara direkt im örtlichen „Olney Soccer Club“ untergebracht. Barbara sollte es recht sein, denn sie spielt tatsächlich gerne Fußball und fand durch die Teilnahme ihrer Gastschwester im Verein direkt Anschluss. Bei Maria ging es beim Ehrenamt weniger sportlich zu, aber mit genauso viel Elan und Einsatz. Sie war bei der Hooved Animal Rescue & Protection Society tätig.

Der Kontakt zu Personen aus ihrem jeweiligen PPP Jahr besteht noch bis heute. Barbaras Gastfamilie aus Ohio war erst vor ein paar Wochen zu Besuch in Deutschland. Auch mit anderen PPPlern aus ihrem Jahrgang steht sie noch immer im regen Austausch und zukünftige Treffen sind ebenfalls in Planung. Ihre Schwester hingegen hat noch engen Kontakt zu ihren Arbeitskolleg*innen. Es zeigt sich erneut, dass die Beziehungen, die man während des Jahres aufbaut, durchaus eine Investition in die Zukunft sind.

Heute bin ich viel offener für andere Personen und Kulturen und versuche auch täglich diese erweiterte Sicht auf die Welt mit anderen zu teilen.”

Bis heute herrscht eine Verbundenheit mit dem PPP bei der gesamten Familie Wiesinger vor. Dieses Jahr haben sie zum zweiten Mal eine US-amerikanische Teilnehmerin des Programms bei sich aufgenommen. Genau SO funktioniert beidseitiger Austausch!

Die USA – das Land der Superlativen

Barbaras Tipp an zukünftige Bewerber*innen und Teilnehmer*innen: Bewerbt euch auf jeden Fall – Es lohnt sich! Es wird vielleicht kein einfaches Jahr, aber es wird unvergesslich. Lasst euch von niemandem einreden, dass ihr das nicht schaffen könnt.
Marias Tipp an zukünftige Bewerber*innen und Teilnehmer*innen: Probiert es auf jeden Fall! Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, bewerbt euch nochmal im nächsten Jahr.
Also worauf wartet ihr noch?! Bewerbt euch noch heute für das 37. PPP.

 

 

 

 


Die Bewerbungsphase für das 37. PPP hat begonnen! Bewerbungskarten könnt ihre entweder online ausfüllen oder per Post an uns einsenden.

Weitere Informationen findet ihr auf unserer Webseite unter https://usappp.de/die-ppp-bewerbung/

Viel Erfolg bei der Bewerbung!

Ihr findet das Programm toll und möchtet darauf aufmerksam machen?! Schreibt uns gerne eine Email an usappp@giz.de um Flyer und Poster zu erhalten.


 

 

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