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MathiasWeber 31.PPP Praktikum WashingtonDC

Weltentdecker – Chancennutzer – Juniorbotschafter (1)

Mit dem PPP für ein Jahr in die USA (Teil 1)

Bankkaufmann Mathias Weber aus Bayern

Für Mathias Weber aus München begann das Abenteuer USA vor fast genau zwei Jahren am Frankfurter Flughafen. Zusammen mit 74 anderen Stipendiaten des 31. PPPs stieg der gelernte Bankkaufmann in das Flugzeug nach Amerika und machte sich damit auf den Weg in eine spannende Zeit voller prägender Erfahrungen.

Mathias bei seiner College Graduation

Mathias bei seiner College Graduation

„Rückblickend konnte ich in meinen imaginären Beutel sehr viel einpacken und nach Deutschland mitnehmen“, sagt Mathias und meint damit nicht nur die vielfältigen neuen Eindrücke aus Alltag und Berufsleben. „Ich habe während des Jahres auch sehr viel über die amerikanische Kultur gelernt und verstanden, dass man nie alle Menschen über einen Kamm scheren darf. Dafür ist das Land einfach zu groß und jeder Mensch hat am Ende auch seine ganz eigenen Charaktereigenschaften.“

Sein neues Zuhause auf Zeit fand Mathias bei „einer sehr lieben Gastfamilie“ in Olney, einer Kleinstadt im Südosten des US-Bundesstaats Illinois. Die ersten vier Monate seines USA-Aufenthalts verbrachte der damals 22-Jährige als Student am örtlichen Community College, wo er ein Semester lang berufsbezogene Kurse belegte. Die anschließende Praktikumsphase begann für ihn dann mit einer ganz besonderen Erfahrung: zusammen mit vier anderen ausgewählten Stipendiaten durfte er als Praktikant im US-Kongress in Washington, D.C., hautnah erleben, wie Politik gemacht wird. „Das waren sehr ereignisreiche und wunderschöne sechs Wochen meines Auslandsjahres, die ich nicht missen möchte“, erzählt Mathias.

Mathias bei seinem Praktikum als Kundenberater in der Bank

Mathias bei seinem Praktikum als Kundenberater in der Bank

Zurück in Olney, Illinois, hatte er schließlich als Kundenberater bei der First National Bank die Möglichkeit, seinen Ausbildungsberuf auf Amerikanisch zu erleben. „Für mich persönlich als gelernter Banker war es besonders interessant zu sehen, inwiefern sich eine Bank in Deutschland zu einer amerikanischen Bank unterscheidet, aber auch, welche Gemeinsamkeiten beide verbindet“, erklärt der ehemalige PPPler. Als Trainer einer Jugend-Fußball- und Basketballmannschaft, Volunteer in einer Suppenküche und aktives Mitglied des Student Senate an seinem College war Mathias außerdem das ganze Jahr über ehrenamtlich tätig. Die gemeinnützige Arbeit als wichtigen Bestandteil des Parlamentarischen Patenschafts-Programms weiß Mathias zu schätzen: „Alle drei Ehrenämter haben mir sehr viel zurückgegeben und ich konnte auch sehr viele nette Menschen kennenlernen.“

Mathias als Trainer einer Jugend-Fußballmannschaft in Olney, Illinois

Mathias als Trainer einer Jugend-Fußballmannschaft in Olney, Illinois

Insgesamt blickt Mathias als ehemaliger PPPler auf eine Zeit zurück, in der er an neuen Herausforderungen wachsen und sich von der „positiven Einstellung und Lebensweise der Amerikaner“ anstecken lassen konnte.  Zurück in Deutschland studiert Mathias mittlerweile International Relations and Management – nicht zuletzt auch deshalb, weil der Auslandsaufenthalt sein Interesse an internationaler Politik, Wirtschaft und Kulturwissenschaft gesteigert hat, wie er sagt. An seine Zeit in den USA denkt er gern: „Ich wurde dort so herzlich empfangen und konnte über das Jahr hinweg so viele neue Freunde gewinnen, dass der Ort mit meiner Gastfamilie, meinen Freunden sowie Arbeitskollegen zu meinem zweiten Zuhause geworden ist.“ Nachdem er einige Freunde bereits im vergangenen Herbst beim gemeinsamen Besuch des Münchner Oktoberfests wiedertreffen konnte, zieht es ihn nun zurück in seine zweite Heimat. „Diesen kommenden Sommer werde ich auch in den Semesterferien für ein paar Wochen wieder nach Olney rüber fliegen, um meine Gastfamilie und Freunde zu besuchen“, verrät Mathias. „Darauf freue ich mich bereits sehr.“

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