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BarbaraWiesinger AlexanderSimon AnnaMariaWarneke 33PPP

Weltentdecker – Chancennutzer – Juniorbotschafter (5)

Mit dem PPP für ein Jahr in die USA (Teil 5)

Barbara Wiesinger, Elektronikerin für Geräte und Systeme aus Bayern, Augenoptiker Alexander Simon und Brauerin und Mälzerin Anna Maria Warneke aus Nordrhein-Westfalen

Barbara bei ihrer Arbeit als Elektronikerin für Geräte und Systeme in Deutschland

Barbara bei ihrer Arbeit in Deutschland

In weniger als drei Wochen ist es soweit: Für 75 junge Berufstätige – darunter auch Barbara Wiesinger, Alexander Simon und Anna Maria Warneke – geht es mit dem 33. PPP in die USA. „Nach unserem Vorbereitungsseminar wollten wir schon alle in den Flieger steigen und los fliegen und bald ist es soweit. Wir freuen uns schon alle sehr darauf“, verrät Barbara, gelernte Elektronikerin für Geräte und Systeme aus einem Dorf in der Nähe von Nürnberg.

Barbara beim Treffen mit ihrer Patenabgeordneten Marlene Mortler, MdB

Barbara beim Treffen mit ihrer Patenabgeordneten Marlene Mortler, MdB

Was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn ihrer Zeit in den Vereinigten Staaten erwarten wird? Dazu hat die 21-Jährige bereits eine Vermutung: „Die ersten Wochen werden bestimmt anstrengend. Den ganzen Tag Englisch sprechen, alle neuen Eindrücke verarbeiten und weit weg sein von zu Hause. Meine Gastfamilie kennen lernen, Auto kaufen, Führerschein beantragen und auf eine neue Schule gehen – das sind nur ein paar Dinge, die am Anfang eine Herausforderung darstellen können, aber das wird schon klappen.“ Brauerin und Mälzerin Anna Maria ist ebenfalls zuversichtlich. „Als Herausforderung sehe ich vor allem die ganzen Behördengänge, die in den USA noch anstehen und vielleicht den Autokauf, da ich noch nie ein Auto gekauft habe“, erklärt die Essenerin. „Allgemein versuche ich das Ganze aber gelassen zu sehen und mich überraschen zu lassen. Es bringt ja nichts, sich jetzt schon Sorgen zu machen über Dinge, die so vielleicht gar nicht eintreffen werden.“

Alex beim Treffen mit seiner Patenabgeordneten Dr. Barbara Hendricks, MdB

Alex beim Treffen mit seiner Patenabgeordneten Dr. Barbara Hendricks, MdB

Natürlich haben sich die drei auch schon Gedanken darüber gemacht, was sie sich von der bevorstehenden Auslandserfahrung wünschen. Der gelernte Augenoptiker Alex freut sich vor allem darauf, viele neue Kontakte knüpfen und berufliche Erfahrungen sammeln zu können. „Ich möchte meinen Beruf in den USA neu erleben und auch Einblicke in die Industrie bekommen, die ich hier in Deutschland bisher noch nicht bekommen habe. Vielleicht ist da ja etwas bei, was mich langfristig interessiert, wo man sich drauf spezialisieren kann“, sagt der 21-Jährige aus Kevelaer in Nordrhein-Westfalen.

Alex bei seiner Arbeit als Augenoptiker in Deutschland

Alex bei seiner Arbeit als Augenoptiker

„Schlussendlich würde ich mich freuen, wenn man auf der ganzen Welt, besonders in den USA, Kontakte geknüpft hat und die Freundschaften ein Leben lang bestehen werden.“ Auch Barbara erhofft sich neben verbesserten Sprachkenntnissen und der Möglichkeit, Botschafterin für die eigene Kultur zu sein, „eine dauerhafte Verbindung mit meinen neuen Freunden“. Außerdem freut sie sich „auf das College- und Arbeitsleben, das sicher anders ist als in Deutschland“, sagt sie.

Anna Maria mit ihrem Patenabgeordneten Dirk Heidenblut, MdB

Anna Maria mit ihrem Patenabgeordneten Dirk Heidenblut, MdB

Interessierten raten die drei Stipendiaten vor allem, sich nicht vom umfangreichen Bewerbungs- und Auswahlprozess abschrecken zu lassen. „Ich denke es lohnt sich“, sagt Anna Maria.  „Schon alleine das Vorbereitungsseminar im März war die ganze Mühe wert, weil ihr so viele nette neue Leute kennenlernt und Erfahrungen macht, die euch keiner mehr nehmen kann.“  Alex sieht das ganz ähnlich: „Lasst euch von der umfangreichen Bewerbung nicht entmutigen, es lohnt sich! Gefühlt war die Bewerbung die größte Hürde, da man hier besonders viel zusammen tragen musste.“ Und auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt, ist das kein Grund, aufzugeben. „Bleibt hartnäckig“, betont Barbara. „ Ich habe mich dieses Jahr zum zweiten Mal beworben und habe das Stipendium bekommen.“

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