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PiaBartsch VorbereitungsseminarGeisa

Weltentdecker – Chancennutzer – Juniorbotschafter (3)

Mit dem PPP für ein Jahr in die USA (Teil 3)

Pia Bartsch, Malerin und Lackiererin aus Nordrhein-Westfalen

Wie 74 andere Stipendiaten bereitet sich auch Pia Bartsch aus Siegen gerade auf das Abenteuer Amerika vor, das für sie als Teilnehmerin des 33. PPPs in etwas mehr als vier Wochen beginnt. Was sie von ihrer Zeit in den USA erwartet, weiß die gelernte Malerin und Lackiererin bereits ganz genau. „Ich hoffe sehr, dass meine Gastfamilie nett ist und ich mit ihnen gut auskomme“, erzählt Pia. „Außerdem freue ich mich auch schon auf das College und bin gespannt, welche Kurse dort angeboten werden. Generell freue ich mich auf die neuen Leute, ihre Lebensart und Arbeitsweise. Ich möchte auch die Vorurteile der Amerikaner gegenüber den Deutschen beseitigen und mir ein eigenes Bild von den USA machen.“

Pia bei ihrer Arbeit als Malerin und Lackiererin

Pia bei ihrer Arbeit als Malerin und Lackiererin

Wie sie den Menschen, die ihr ein Jahr lang ein Zuhause bieten werden, einen guten ersten Eindruck von Deutschland vermitteln will, hat sich Pia auch schon überlegt. „Meiner Gastfamilie habe ich bei einem Berlin-Aufenthalt einen Berliner Bären und einen Magneten mit dem Brandenburger Tor drauf gekauft“, verrät die 20-Jährige. „Außerdem würde ich gerne Schokolade oder andere Süßigkeiten mitbringen, allerdings weiß ich nicht, wie warm es dann dort ist und wie lange meine Reise zu der Gastfamilie sein wird. Vielleicht habe ich das Glück und kann meine Gastfamilie vor der Ausreise noch etwas kennenlernen und  so erfahren, was ihnen gefällt und ich noch mitbringen könnte.“

Bevor es endlich in die Vereinigten Staaten geht, gibt es allerdings noch einiges zu erledigen. Neben organisatorischen Schritten wie der Beantragung des Visums steht vor allem auch die Verbesserung der Englisch-Kenntnisse auf der Liste der Dinge, die vor der Abreise noch zu tun sind. Wie wichtig das in Vorbereitung auf den Alltag am US-College und Arbeitsplatz ist, kann sich Pia vorstellen. „Bei mir wird ganz klar die Sprache das größte Problem sein“, sagt sie. „Aber ich bereite mich hier in Deutschland auch schon darauf vor, indem ich einen Englischkurs besuche und mein Englisch verbessere.“

Pia mit ihrem Patenabgeordneten Volkmar Klein, MdB

Pia mit ihrem Patenabgeordneten Volkmar Klein, MdB

Dass sie zu den 75 Glücklichen zählt, die sich in diesem Jahr mit dem PPP auf den Weg in die USA machen dürfen, weiß die Malerin und Lackiererin seit Anfang des Jahres. Eine positive Nachricht hatte sie dabei schon vor dem Öffnen ihrer Post vermutet. „Als ich nach der Arbeit zuhause ankam, sah ich den großen Briefumschlag mit dem GIZ-Zeichen aus dem Briefkasten ragen und ahnte schon eine Zusage, denn ich habe gehört, dass ein großer Umschlag meist eine Zusage bedeutet“, erinnert sich Pia. „Nach dem Lesen der ersten paar Sätze bin ich ganz aufgeregt durch die Wohnung gerannt und habe es meiner Mutter erzählt. Anschließend habe ich die wichtigsten Personen in meinem Umfeld angerufen. Am Tag danach habe ich bei dem Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein angerufen, um mich für die Nominierung zu bedanken.“ Wie sich auch zukünftige Bewerberinnen und Bewerber den Traum von einem Jahr in den USA erfüllen können? „Seid sympathisch und locker“, rät Pia. „Verstellt euch nicht und seid ehrlich, dann läuft alles wie von selbst.“

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