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33.PPP J Kiene Familie3

Von der neuen, aufregenden Stadt zur zweiten Heimat

Ein Teilnehmerbericht des 33. PPPs

Wie schon in der Überschrift angedeutet ist mein Platzierungsort innerhalb der letzten Monate zu meiner zweiten Heimat geworden, denn das am Anfang so „neue und aufregende“ Leben ist zu meinem alltäglichem geworden.  Zu Beginn des Austauschjahres war alles neu: das Land, die Menschen, das Wetter und die Landschaft und genau das wurde mir vor einer Woche wieder bewusst, als meine Familie mich aus Deutschland besuchte. Für Sie war mein Platzierungsort Tucson genauso neu und aufregend wie es für mich anfangs war.

Joshua neben einem der Riesen-Kakteen

 

Durch meine Familie sind mir wieder alle Unterschiede und Besonderheiten an meinem Ort in der Wüste vor Augen geführt worden. Ein großer Unterschied ist die Landschaft. Für mich ist die mit Palmen und vor allem Kakteen besiedelte Landschaft zur Gewohnheit geworden für meine Familie war dies allerdings alles andere als gewohnt. So wollten alle, aber vor allem meine Geschwister, Fotos von der Kakteen-Landschaft schießen und vor meterhohen Kakteen posieren…. vor dem Kaktus, hinter dem Kaktus, neben dem Kaktus, Familienfotos, Einzelfotos etc.

Für mich war es ziemlich amüsant die Begeisterung an diesen Wüstengewächsen zu sehen, jedoch erinnerte ich mich im selben Moment an meine ersten Wochen in Tucson, denn ich war genau wie sie und schoss mindestens genauso viele Fotos von Kakteen und der Wüstenlandschaft. Es ist interessant wie ein anfangs so ungewohntes Leben und eine so ungewohnte Umgebung zur Gewohnheit werden kann. Durch meinen Familienbesuch hatte ich einen Flashback auf meine Anfangszeit und mir schossen einige Erinnerungen in den Kopf, an die ich sonst wahrscheinlich nicht mehr gedacht hätte.

Joshua Kiene

Teilnehmer des 33. PPPs

aus Tucson, Arizona

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