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Reunion Groß

PPP-Alumni Reunion 2015

Parlamentarisches Patenschafts-Programm für junge Berufstätige –

Nachhaltigkeit?! 10 Jahre PPP-Alumniverein

Dieses Jahr war Hamburg Schauplatz der sogenannten „Reunion“ ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige. Ihre Größe und Internationalität machte Deutschlands größte Hafenstadt zu einem in jeder Beziehung angemessenen Standort dieser Veranstaltung, die alljährlich jeweils ca. 150 Ehemalige aus über 30 Programmjahren für ein Wochenende zusammenbringt; und dies nicht nur, um in Erinnerungen zu schwelgen, sondern auch um sich für einige Stunden in lokalen Sozialprojekten zu engagieren, untereinander zu „netzwerken“ und – natürlich – zu feiern.

Zu feiern bot dieses Jahr ein besonderer Anlass: das 10-jährige Jubiläum des PPP für junge Berufstätige Alumni e.V. Im Herbst 2004 hatten bei einer Kick-off-Veranstaltung in Köln rund 100 Ehemalige unter Moderation der GIZ (damals noch InWEnt) beschlossen, sich zu organisieren, um als Verein die Idee und Zielsetzungen des Programms zu unterstützen und über seinen bilateralen Bezug hinaus auszuweiten. Die rechtliche Vereinsgründung erfolgte dann 2005.

Reunion_kleinVon diesen Anfängen hat sich der Verein mit seinen 500 Mitgliedern und sieben Regionalgruppen inzwischen zu einer festen Größe in der deutsch-amerikanischen Austausch- und Bildungsszene entwickelt. Getragen von der Breite der beruflichen und persönlichen Hintergründe der Ehemaligen engagiert sich der Verein heute in vielfältiger Weise. Fester Bestandteil seiner Arbeit ist natürlich die Unterstützung der GIZ bei der Durchführung des Programms – sei es bei Auswahlen, Seminaren oder auch bei der Betreuungsarbeit mit den Programmteilnehmern aus den USA. Darüber hinaus ist der Verein aber auch gern gesehener Ansprechpartner und Akteur bei politischen und gesellschaftlichen Veranstaltungen im transatlantischen Kontext.

Besondere Wahrnehmung erlangte der Verein in den letzten Monaten durch seine Petitionsinitiative „#SavePPP“, mit der er sich erfolgreich für die Weiterführung des deutsch-amerikanischen Austauschgedankens einsetzte und maßgeblich half, die Zukunft des PPP zu sichern.

Viele der inzwischen fast 5.000 ehemaligen PPPler auf beiden Seiten des Atlantiks engagieren sich überdies – inner- und außerhalb des Vereins – in ganz unterschiedlichen beruflichen, politischen und sozialen Zusammenhängen für internationale Zusammenarbeit. Sie setzen so ganz bewusst ihre Rolle als Junior-Botschafter, die sie als Stipendiaten des PPP einnahmen, in einem erweiterten Selbstverständnis fort.

Entsprechend würdigte die bei der Jubiläums-Reunion anwesende stellvertretende Kulturattachée der US-Botschaft, Fiona Evans, die PPP-Alumni als herausragendes Beispiel für die Nachhaltigkeit von internationalem Jugendaustausch.

Autor:

Hanns-Theodor Fuß, AV/PL PPP

OE 3910

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