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Parlamentarisches Patenschafts-Programm: Alumni Stärken EU-USA Dialog

Parlamentarisches Patenschafts-Programm: Alumni stärken EU-USA Dialog

                                        „One Europe – One Transatlantic Partnership“

ENAM-Konferenz in Köln (Foto: GIZ/Theo Fuß)

Das Team der PPP-Organisatoren bei der Eröffnung der 11. ENAM-Konferenz in Köln (Foto: GIZ/Theo Fuß)

Nachhaltigkeit ist ein Ziel, dem viele internationale Programme verpflichtet sind, das sich für Außenstehende in seiner Wirkungsbandbreite aber nicht immer erschließt. Wie nachhaltig Jugendaustausch wirken kann, zeigte sich dagegen für jedermann/frau nachvollziehbar am letzten November-Wochenende in Köln im Rahmen der 11. ENAM-Konferenz zum Thema „One Europe – One Transatlantic Partnership“.

ENAM ist der Dachverband von europäischen Alumniorganisationen, die aus mit öffentlichen Mitteln geförderten Austauschprogrammen der USA mit europäischen Staaten erwachsen sind. Die ENAM-Konferenzen, die alljährlich an wechselnden Standorten in Europa stattfinden, widmen sich dem Diskurs aktueller transatlantischer Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und schöpfen dabei jeweils aus der Expertise von ehemaligen TeilnehmerInnen transatlantischer Austausche.

Die diesjährige Konferenz wurde von ehemaligen TeilnehmerInnen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) in Kooperation mit „Alumni“ des Fulbright-Programms organisiert. Für die PPP-Alumni war die Kölner ENAM-Konferenz eine Premiere – sowohl in ihrer Rolle als Organisatoren als auch in der als Teilnehmende.

In Deutschland gilt das PPP als eines der renommiertesten deutsch-amerikanischen Austauschprojekte. Es wird von der GIZ gemeinsam mit einem Verbund von Jugendaustauschorganisationen im Auftrag des Deutschen Bundestags und US Kongress durchgeführt – und dies seit 1983. Die von der GIZ-geleitete Programmkomponente wendet sich an junge Fach- und Führungsnachwuchskräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Über ihren 1-jährigen USA-Aufenthalt können sie sich nicht nur beruflich und persönlich weiterbilden, sondern erhalten auch wichtige Impulse für ihre weitere Karriere in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Viele der ehemaligen TeilnehmerInnen erhielten in Folge ihrer PPP-Teilnahme Zugang zu internationalen Themen und fanden darüber zu einem langfristigen Engagement für Projekte in der transatlantischen oder internationalen Zusammenarbeit.

Eine Plattform ihres Engagements ist der vor knapp 15 Jahren auf Initiative der GIZ gegründete PPP-Alumniverein. Er zählt derzeit 600 Mitglieder und ist im Laufe der Jahre als Ansprechpartner bei deutsch-amerikanischen Dialog- und Netzwerkveranstaltungen zu einer festen Größe geworden.

Als Folge ihres wachsenden Renommées wurden die PPP-Alumni gebeten, sich neben ihren Aktivitäten in Deutschland auch auf europäischer Ebene für transatlantische Themen zu engagieren. Mit der Organisation der ENAM-Konferenz auf deutschem Boden setzten sie nunmehr ein Zeichen, dass sie sich dieser neuen Herausforderung stellen wollen – nicht zuletzt, um der Idee der transatlantischen Partnerschaft angesichts wachsender Gegensätze im politischen Alltag weitere Nachhaltigkeit zu verleihen.

Das Engagement der PPP-Alumni ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Wirkung von langfristigem internationalem Jugendaustausch – und eine Bestätigung für die Basisarbeit, die die GIZ mit ihren Austauschprogrammen für die Nachwuchsförderung im Bereich der internationalen Zusammenarbeit leistet!

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