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Stefan Lorenz Mit Seiner Gastfamilie Am Strand

Momente – Geschichten – Erinnerungen (Teil 3)

Abenteuer PPP

Gelernter Automobilkaufmann, heute Student Stefan Lorenz aus Niedersachsen

Wenn man Stefan Lorenz fragt, an welches Erlebnis aus seinem Auslandsjahr er sich besonders gerne zurückerinnert, kann er sich gar nicht entscheiden. Es gab einfach so viele Momente und Erfahrungen, die seine Erwartungen übertroffen haben und ihn für den Rest seines Lebens begleiten werden. „Rückblickend kann ich guten Gewissens behaupten, dass der gesamte Programmablauf aus zahlreichen Highlights besteht“, erzählt der Teilnehmer des 30. PPP. „Sowohl der Aufbau des Programms – bestehend aus Seminaren, Gastfamilienaufenthalten, Studien- und Arbeitserfahrungen – als auch das Leben vor Ort hat mich sehr nachhaltig und positiv geprägt.“ Neben den informativen und geselligen Seminaren, die vor und nach dem beeindruckenden Jahr stattfanden, gehören dazu vor allem auch die Freundschaften, die er während des Aufenthalts geschlossen hat und teilweise bis heute pflegt.

Stefan zusammen mit seiner deutschen und amerikanischen Familie.

Dann fällt ihm doch noch eine Situation ein, die ihm ganz besonders stark in Erinnerung geblieben ist:Die erste Begegnung mit seiner amerikanischen Gastfamilie.Nach der langen Reise zu seinem Platzierungsort Portland in Oregon fieberte er voller Spannung dem Kennenlernen entgegen. Und mit diesem Gefühl war er nicht alleine: „Ali, Jay und Brooke warteten schon gespannt auf die Landung meines Fliegers und waren ebenso voller Vorfreude“, verrät der PPP-Alumnus.„Sie haben mir von Anfang an gezeigt, was Hospitality und Familie bedeuten. Sie haben mich als vollwertiges Mitglied der Familie aufgenommen, sodass  es mir keine Schwierigkeiten bereitete mich in der neuen Umgebung zuhause zu fühlen.“ Dies ist ein weiterer Teil seines Jahres in den USA , der ihm erhalten geblieben ist: „Heute kann ich voller Stolz behaupten, dass ich sowohl ein deutsches als auch amerikanisches Zuhause besitze.“

Auch in vielen anderen Bereichen hat ihn das PPP nachhaltig beeinflusst. Die offensichtlichste Veränderung sind natürlich die sprachlichen Fortschritte, die ihn sogar zu einem weiteren Schritt ins Ausland inspiriert haben: „Das PPP hat mir die Angst genommen in einer anderen Sprache zu studieren, sodass ich während meines Studiums ein Auslandssemester erfolgreich absolvierte.“ Auf beruflicher Ebene hat die Erfahrung ebenfalls eine Veränderung bewirkt: „Das PPP hat dafür gesorgt, dass ich nach meiner kaufmännischen Ausbildung ein internationales Tourismusmanagement-Studium begann, welches auch zukünftig Kontakte zu verschiedensten Menschen und Kulturen sowie Arbeitseinsätze auf der gesamten Welt ermöglicht“ berichtet der ehemalige Automobilkaufmann. Die Lust auf ein internationaleres Tätigkeitsfeld hat dazu geführt, dass er bald ein Praktikum bei einem global agierenden Unternehmen absolvieren wird, denn auch das hat Stefan durch seinen Auslandsaufenthalt gelernt: „Das Verbinden von Ländern in einer globalisierten Welt ist von immenser Bedeutung, was mir vor ein paar Jahren auch das PPP eindrucksvoll bewiesen hat.“ Und dass sich neue Türen öffnen, hat er in den letzten Jahren ebenso festgestellt: „Beim Schreiben von Bewerbungen habe ich gemerkt, dass ein Stipendium ein Blickfang für Unternehmen darstellt und man durch die Teilnahme an dem Programm insbesondere bei global agierenden Unternehmen gute Chancen auf Anstellung hat.“

In Portland, Oregon hat Stefan ein zweites Zuhause gefunden.

Stefans Fazit fällt auch drei Jahre nach seiner Rückkehr durchweg positiv aus, denn die Erfahrung hat ihn in vielen Punkten weitergebracht. Seinen Nachfolgern, die ebenfalls Teil der PPP-Familie werden, mit der der junge Niedersachse sich bis heute identifiziert, möchte er noch etwas mit auf den Weg geben: „Nehmt die positive Lebenseinstellung der US-Amerikaner mit zurück nach Deutschland und pflegt die geschlossenen Freundschaften.“ Denn auch seine Rolle als Juniorbotschafter hat für ihn nach wie vor eine große Bedeutung und er weiß nun, wie wichtig gute Beziehungen sind: „Das Jahr verdeutlicht einem die Stärke und Wichtigkeit transatlantischer Freundschaften. Ich bin sehr dankbar als ‚junger Botschafter Deutschlands‘ Teil dieser Freundschaft geworden zu sein, und dazu beitragen zu können in einer globalisierten Welt als offener Weltbürger verschiedenste Kulturen näher kennenzulernen. Das Jahr hat mir gezeigt, wie wichtig es ist offen gegenüber Neuem zu sein und Gastfreundschaft zu leben.“

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