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In San Francisco, Eine Der Stationen Auf Christophs Roadtrip Durch Den Amerikanischen Westen.

Momente – Geschichten – Erinnerungen (Teil 1)

Abenteuer PPP

Industriekaufmann Christoph Senninger aus Bayern

Für Christoph Senninger, Teilnehmer des 31. PPP, war sein Jahr in den USA ein voller Erfolg und es prägt sein Leben bis heute in einer Art und Weise, die er sich nie erträumt hätte. Vor seinem Abenteuer bestand seine Verbindung zu den USA aus Erzählungen der eigenen Familiengeschichte, denn sowohl sein Urgroßvater als auch sein Großvater hatten bereits den Schritt über den Atlantik gewagt. Diese Erzählungen haben bei dem Industriekaufmann einen ersten bleibenden Eindruck hinterlassen: „Die Verbundenheit und Faszination für die USA hat sich für mich persönlich nicht nur durch die Auswanderung meiner Vorfahren in das ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten‘ begründet, sondern auch darin, dass jedem unabhängig von seiner sozialen Herkunft, Bildung und Religion die Chance gegeben wird, nach den amerikanischen Werten der Freiheit und Toleranz in Wohlstand leben zu können“, erzählt Christoph.

Frei nach dem Motto „alles ist möglich“ hat auch er in den USA seine Ziele verfolgt. Trotz der großen Enttäuschung, nicht für das Congressional Internship Program ausgewählt worden zu sein, hielt er an seinem Plan fest, als Praktikant am Capitol Hill zu arbeiten, und seine Eigeninitiative wurde von Erfolg gekrönt. Nachdem er erst ein Praktikum bei dem Kongressabgeordneten Brad R. Wenstrup in Cincinatti absolvierte, bekam er im Anschluss ein Angebot von seinem Chef für ein zweimonatiges Praktikum im U.S. Congress in Washington D.C.

Christoph mit seinem Repräsentanten Brad R. Wenstrup vor dessen Büro in Washington D.C.

Dort durfte der PPP-Alumnus aus Bayern in einem der Abgeordnetenhäuser arbeiten und berichtet begeistert von seinen vielseitigen Aufgaben: „Neben der Zuständigkeit für die Korrespondenz durfte ich auch an öffentlichen Tagungen und Lesungen der Ausschüsse teilnehmen und sogar täglich Touren im Capitol für Wähler aus dem Bezirk meines Repräsentanten geben. Mich freute es sehr aus erster Hand erfahren zu können, wie es hinter den Kulissen im amerikanischen Politikbetrieb abläuft.“ Auch persönlich nimmt Christoph aus dem Prozess der Praktikumssuche etwas mit: „Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass wenn man sich durchbeißen will und hartnäckig an seinem Ziel festhält, nicht nur viele Wege nach Rom, sondern auch nach Washington D.C. führen.“

Eine weitere persönliche Veränderung, die sich aus seinem Auslandsjahr ergeben hat, ist die enge Verbindung seiner deutschen und amerikanischen Familie.

Christoph und sein amerikanischer Gastvater und heutiger Schwager, Chris.

„Das Schönste, was sich aus meinem transatlantischen Jahr entwickelt hat, ist die Beziehung meines ehemaligen Gastgebers Chris mit meiner Schwester Kathrin. Nach unzähligen Stunden Skype und mehreren Besuchen sind die beiden mittlerweile ein verheiratetes Paar, leben zusammen in Deutschland und haben unsere Familie mit ihrer Tochter Josephina reich beschenkt“, schwärmt der frischgebackene Onkel. „Meine Erwartungen und Hoffnungen wurden auf nicht absehbare Weise und durch eine Handvoll Zufälle sogar übertroffen, sodass durch mein einjähriges Abenteuer auf der anderen Seite des Atlantiks unsere Familie zumindest wieder um ein Stück amerikanischer, oder gar ‚transatlantischer‘ geworden ist.“ Diese unerwartete Entwicklung ist einer der Aspekte, die ihn jeden Tag bereichern und seine Erfahrungen in den USA unvergesslich werden lassen.

An sein PPP-Jahr denkt Christoph voller positiver Gefühle zurück und möchte diese auch mit seinen Nachfolgern teilen: „All in all it is a year you will never forget and which will have a great impact on your future life. Your personality will be shaped. You will gain new experiences and meet a lot of interesting people. Please keep in mind that things are not better or worse – things are just different. That’s why it is worth going abroad and exploring another country with its people, culture and lifestyle. An exchange year is not always ‘a piece of cake’. There are some challenges you have to deal with, but you will grow with them and you will be proud of yourself when you are looking back and review your exchange year. It can change your life, or even more your family!“

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