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Halbzeit Beim 34. PPP

Halbzeit beim 34. PPP

Ein halbes Jahr ist nun schon vergangen für die US-amerikanischen TeilnehmerInnen des 34. Parlamentarischen Patenschafts-Programmes. Grund genug zusammenzukommen und das Erlebte Revue passieren zu lassen.

PPPLer bei der Reflektion

Die TeilnehmerInnen tauschen ihre Erlebnisse miteinander aus.

Vom 07. bis zum 12. Januar fand deshalb im Haus der Jugend in Frankfurt am Main das diesjährige Zwischenseminar für das Parlamentarische Patenschafts-Programm statt.  Endlich trafen sich die PPPler nach über vier Monaten wieder und durften sich gemeinsam auf eine abwechslungsreiche Agenda freuen. Nach dem Sprachunterricht am Anfang und der Zeit an der Uni gab es natürlich viel zu erzählen. So wurde erst einmal ausgelassen gequatscht und über Erlebnisse berichtet.

 

TeilnehmerInnen am Kraftwerk

Gebannt begutachten die TeilnehmerInnen das Kraftwerk.

Doch standen natürlich auch wieder Ausflüge auf der Tagesordnung, die sich in diesem Jahr verschiedenen Themen widmeten. So ging es früh morgens auf Forschungsreise. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Bildung und Politik und besuchte in diesem Rahmen das Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankfurt. Eine andere, die sich mit Medien auseinandersetzte, bekam eine Führung durch das Sendezentrum des ZDFs in Mainz und die Dritte besichtigte ein Heizkraftwerk, um mehr über Energie und Umwelt zu erfahren. Dass Elektrizität so spannend sein kann, hätten im Vorhinein wohl auch die Wenigsten gedacht. Sichtlich neugierig löcherten die Zuhörer die Verantwortlichen mit Fragen und erkundeten gemeinsam die Anlage.

Am nächsten Morgen fuhren alle zusammen zur „Point Alpha“- Gedenkstätte an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Dort stand zu Zeiten des Kalten Krieges ein US-amerikanischer Grenzposten, der heute für Besucher geöffnet ist. Besonders eindrucksvoll waren vor allem die Gespräche mit Zeugen jener  Zeit, die darüber berichteten, wie sie den Konflikt zwischen Ost und West aus ihrer Sicht erlebt haben.

PPPler beim Abendessen.

Die PPPler debattieren beim Abendessen über die Themen des Tages.

Interessante Präsentationen mit Diskussionspotential prägten den Donnerstag. Das Team der GIZ hatte drei Referenten eingeladen, die Vorträge zu unterschiedlichen Themen vorbereitet hatten. Auch hier sollte natürlich der Bezug zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen hergestellt werden. Als Erster war Jacob Schrot an der Reihe. Der Gründer der Initiative Junger Transatlantiker e.V. sprach über die in den letzten Jahren erstarkte Populismusbewegung in beiden Ländern. Die sich verändernde politische Kommunikation im digitalen Zeitalter, vor allem mit Hinblick auf Donald Trump und seine Twitter-Nutzung, wurde nach kurzer Pause von Dr. Sarah Makeschin von der Uni Passau näher beleuchtet. Zum Schluss berichtete Sarah Wagner von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz über Bedeutung von Freiwilligenarbeit in Deutschland und den USA, die doch ziemlich unterschiedlich ist, wie unsere TeilnehmerInnen erfahren durften. Alle Beiträge waren sehr spannend, genauso wie die anschließenden Diskussionen, die von einigen PPPlern noch bis zum Abendessen fortgesetzt wurden.

Am Freitag hieß es dann leider schon wieder „Tschüss“ sagen und sich bis zum Wiedersehen im Juni zu verabschieden. Fünf spannende Tage gingen vorbei, in denen man viel gelacht aber auch gelernt hat. Die PPPler freuen sich nun auf all die Erlebnisse der nächsten Monate im Praktikum.

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