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Abschlussfeier Des 31. Parlamentarischen Patenschafts Programms

„Gelernt, die Welt mit anderen Augen zu sehen“

Abschlussfeier des 31. Parlamentarischen Patenschafts-Programms für junge Berufstätige im Roten Rathaus Berlin

„Dieses Austauschjahr in den USA hat mir die Augen für das Wichtige im Leben geöffnet. Vor allem hat dieses Jahr mir gezeigt, wie reizvoll, aber auch wie vielfältig und komplex das Arbeiten in der Politik sein kann.“ Dieses persönliche Resumée zog Nils Koch, deutscher Teilnehmer des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige im Rahmen einer politischen Gesprächsrunde, die am 21. September in Berlin stattfand.

Anlass der Gesprächsrunde war die offizielle Abschlussfeier des 31. PPP-Jahrgangs, die traditionell in Berlin stattfindet, dieses Jahr aber erstmalig auf Einladung der Senatskanzlei im Roten Rathaus Berlin. Zugegen waren neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst auch vier Abgeordnete des Deutschen Bundestages, die eine Patenschaft über jeweils eine/n der diesjährigen Stipendiaten übernommen hatten. Der Veranstaltung wohnte überdies die neue Kulturattaché der US-Botschaft bei – eine erfahrene Diplomatin, die bereits in den 1980er Jahren in der Ost-Berliner US-Repräsentanz erste Erfahrungen im damals noch geteilten Deutschland sammeln konnte.

Ehren- und weitere Gäste zeigten sich im Laufe der Veranstaltung sichtlich vergnügt, aber auch beeindruckt von den lebhaften Schilderungen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, allesamt junge Berufstätige aus ganz unterschiedlichen beruflichen Bereichen, vom Leben, Studieren und Arbeiten in den USA darboten.

Besondere Aufmerksamkeit der politischen Gäste erhielten die Schilderungen jener fünf Teilnehmer, die im Rahmen ihres Aufenthaltes Gelegenheit hatten, einen Teil ihres Praktikums bei Abgeordneten des Amerikanischen Kongresses in Washington DC zu absolvieren. Sie erhielten einen unmittelbaren Einblick in das politische Alltagsleben der Congresswo/men – und dies nicht nur passiv sondern auch aktiv: Denn im Rahmen der SavePPP-Aktivitäten, die auf die Weiterfinanzierung des PPP auf US-Seite abzielten (vgl. hierzu Berichte vom Februar u. Juli 2015), ergriffen die PPPler auch selbst (programm-)politische Initiative, indem sie sich mit einem Schreiben an eine Reihe von US-Abgeordneten wandten. Bei persönlichen Besuchen und Gesprächen mit den Abgeordneten bzw. ihrer Mitarbeiter wiesen sie immer wieder auf die besondere Bedeutung des Programms als Instrument der deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit hin. Die Rücknahme des Kürzungsbeschlusses im Juli bestärkte die Teilnehmer in ihrem Glauben, dass auch heutzutage noch kleine Dinge politische Wirkung zeitigen können.

Bonn, September 2015

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